Berufliche Vorsorge: Verzinsung verharrt auf tiefem Niveau

Der Mindestzinssatz in der obligatorischen beruflichen Vorsorge (BVG) bleibt auch im nächsten Jahr bei 1% – dies hat der Bundesrat beschlossen, auf Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für die berufliche Vorsorge.

Der Mindestzinssatz definiert, wie hoch die Pensionskassen die Altersguthaben im obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge im Minimum verzinsen müssen. Je tiefer der Satz, desto langsamer wachsen die Guthaben der Versicherten. Bis 2002 lag der Mindestzinssatz noch bei 4%. Vor einem Jahr wurde der Mindestzinssatz von 1.25% auf 1% gesenkt.

Mindestzinssatz BVG 2018
Grafik: Entwicklung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge seit 1985

Entscheidend für die Höhe des Mindestzinssatzes sind gemäss dem Gesetz die Rendite der Bundesobligationen sowie die Entwicklung von Aktien, Anleihen und Liegenschaften. Nächsten Sommer will der Bundesrat die Entscheidungsgrundlagen zur Festlegung des Mindestzinssatzes analysieren.

Bulletin5

Über Bulletin5

Mit Bulletin5 informieren wir Sie regelmässig über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich von Versicherungen und Vorsorge. Fachartikel unterstützen Sie darin, auf dem neuesten Stand zu bleiben oder Ihre Lösung zu optimieren. Ausserdem lassen wir in der Rubrik Netzwerk unsere Partner und Kunden zu Wort kommen. Viel Platz gebührt auch unseren Mitarbeitenden, welche die Themen kommentieren und Sie mit ihren ganz persönlichen Tipps&Tricks unterhalten. Bulletin5 gibt es als Blog und als regelmässig erscheinender Newsletter.

Schreibe einen Kommentar

Bitte benutzen Sie Ihren richtigen Namen!