Per 1. Oktober 2017: Gesetzesänderungen bei wählbaren Anlagestrategien (1e) und bei Vorbezügen für Wohneigentum

Per 1. Oktober 2017 treten zwei Vorsorge-relevante Gesetzesänderungen in Kraft:

  • Vorsorgeeinrichtungen, die ihren Versicherten mehrere Anlagestrategien anbieten (sogenannte 1e-Pläne, ausschliesslich bei Lohnanteilen über CHF 126’900), können neu bei einem Austritt aus der Pensionskasse auch erlittene Anlageverluste der versicherten Person belasten. Bislang konnten die Vorsorgeeinrichtungen nur Gewinne mitgeben und die Verluste wurden von den verbliebenen Personen im 1e-Plan getragen.
  • Die Rückzahlung von Kapital für Wohneigentum wird erleichtert. Bislang konnte das bezogene Kapital aus der Pensionskasse nur in Tranchen von CHF 20’000 zurückbezahlt werden, was für Versicherte mit begrenzten finanziellen Mitteln eine Schwierigkeit darstellte. Neu beträgt dieser Mindestbetrag CHF 10’000. Dies soll dazu motivieren, die Rückzahlungen schneller zu tätigen, um im Zeitpunkt der Pensionierung über ein höheres Vorsorgeguthaben zu verfügen.

Die gesamte Medienmitteilung des Bundesrats

Haben Sie Fragen zu 1e-Plänen oder zur Finanzierung von Wohneigentum? Unsere Vorsorge-Experten stehen zur Verfügung.

Stefan Müller

Über Stefan Müller

Der Kommunikative. Stefan ist kontaktfreudig und pflegt mit viel Enthusiasmus sein Netzwerk. Seine Arbeit erledigt er zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und paart dies mit einer grosszügigen Prise Humor. Im Privaten hält er sich an vier F: Fussball, Fitness, Freunde, Ferien. Dazu lässt er sich gerne mal ein Glas Gin Tonic servieren.

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