Verhärtete Fronten bei der Altersvorsorge 2020

Der Endspurt zur Altersvorsorge 2020 hat begonnen. Der Nationalrat hat sich heute erneut gegen die 70-fränkige AHV-Erhöhung ausgesprochen, welche die ständerätliche Mitte-Links-Allianz vorgeschlagen hat. Er plädiert weiterhin für höhere Sparbeiträge, um den tieferen Umwandlungssatz von 6%, der künftig gelten soll, zu kompensieren. Somit besteht im wichtigsten aller Streitpunkte weiterhin Uneinigkeit zwischen den zwei Kammern. Die Vorlage geht jetzt in den Ständerat. Dass dieser auf die Forderungen des Nationalrats eingeht, ist sehr unwahrscheinlich. Bis am 17. März, wenn die Schlussabstimmungen anstehen, hat das Parlament noch Zeit, um eine Lösung zu finden.

Der Zeitplan zur Altersvorsorge 2020:
28. Februar: Der Nationalrat berät die Vorlage.
7. März: Der Ständerat ist an der Reihe.
13. März: Der Nationalrat ist nochmals an der Reihe. Sind sich die Räte nun nicht einig, kommt es zur Einigungskonferenz.
16. März: Die Einigungskonferenz tagt. Ihr Vorschlag wird beiden Kammern unterbreitet. Lehnt ein Rat ab, ist die Reform vom Tisch.
17. März: In den Schlussabstimmungen muss nochmals jeder Rat der Reform zustimmen, sonst scheitert diese.
Ende März: Die 100-tägige Referendumsfrist beginnt zu laufen.
24. September: Der Abstimmungstermin für die Reform der Altersvorsorge.

SRF-Beiträge zur Altersvorsorge 2020:

Stefan Müller

Über Stefan Müller

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