“Das Dubai Jazzfestival fasziniert mich besonders”

Marc Zahnd, Festivalleiter des Schweizer Musikfestivals Stars of Sounds, spricht mit Bulletin5 über seine Erlebnisse auf Reisen und über die speziellen Anforderungen eines Musikfestivals an Versicherungen.

Herr Zahnd, das Leben als Festivalleiter stellt man sich sehr international vor, zu Besuch auf anderen Festivals, Treffen mit Künstlern. Wie oft reist man als Festivalleiter wirklich durch die Welt?
Leider nicht so oft. Die internationalen Künstler werden von einer Handvoll Agenturen dominiert, weshalb sich Reisen um die ganze Welt erübrigen. Das Meiste kann über London oder Los Angeles abgewickelt werden.

Wie viele Festivals besuchen Sie pro Jahr? Und welches ist Ihr Lieblingsfestival ausserhalb der Schweiz?
Pro Jahr besuche ich mindestens 10 Festivals – ganz besonders fasziniert mich dabei das Dubai Jazzfestival.

Was ist das Lustigste, was Ihnen auf Ihren Reisen passiert ist?
Da gibt es diverse Erlebnisse. Erstaunlicherweise stellen sich jedoch jeweils Nächte oder Tage, an denen wir den Rückflug verpassen, als die Lustigsten heraus. Und ganz ehrlich gesagt kam das schon mehr als einmal vor.

Das Thema dieser Bulletin5-Ausgabe ist die Reiseversicherung. Ist Ihnen selbst auf Reisen bereits etwas zugestossen, ein Unfall oder eine Krankheit? Wenn ja, was ist passiert?
Nein, zum Glück ist uns auf einer Reise noch nie etwas zugestossen. Ich hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Haben Sie eine Reiseversicherung für sich abgeschlossen? Was waren die Gründe sie abzuschliessen?
Klar, für mich war es selbstverständlich, eine Reiseversicherung abzuschliessen. Da ich sehr oft auf Reisen bin, stand dies für mich nie zur Frage.

Sie haben viel mit Künstlern zu tun. Wie steht es um deren Schutz, wenn sie reisen?
Die Künstler sind selbst für ihre Reiseversicherung verantwortlich.

Allgemein bezüglich Versicherungen. Was ist für ein Festival wichtig zu versichern?
Für uns ist es am wichtigsten, dass wir unser Risiko versichern, wenn ein Künstler durch Unfall oder Krankheit nicht auftreten kann. Ein solcher Fall würde für uns starke Gewinneinbussen oder gar zusätzliche Kosten verursachen. Ein Beispiel war Elton John im Jahr 2013, als er das Konzert in Murten absagen musste, weil sein Gitarrist krank war. Bei einem Openair-Festival kommt die Gefahr eines Unwetters hinzu. Neu sind wir zudem auch gegen Terror versichert.

 

Das nächste Stars of Sounds findet vom 2.-4. Juni 2016 in Murten und vom 8.-9. Juli 2016 in Aarberg statt: www.starsofsounds.ch

 

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